Es war ein Tag voller Bewegung. Voller Stimmen, voller Geraschel, voller Mitgefühl.
Dank der alten Turnhalle der Realschule – dafür ein aufrichtiges Dankeschön – hatten wir den Raum, den es braucht, um so viel Hilfe möglich zu machen.

Drei Busse, bis unter das Dach beladen. Zwei große Anhänger, gefüllt mit Winterbekleidung für Jung und Alt, für Groß und Klein, für schmal und breit. Dazu schwere Kartons, unzählige Taschen und Säcke mit Kerzen, Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln, Spielzeug für Kinder – und Hoffnung in jeder erdenklichen Form. Alles für die Fahrt in die Ukraine.
Alles musste entladen werden. Geschleppt, geöffnet, sortiert, neu verpackt, beschriftet, gewogen – und wieder verladen.
Das Wiegen war notwendig: für die Zollpapiere und um sicherzustellen, dass unsere Fahrzeuge nicht überladen werden.
Es war anstrengend.
Es war staubig.
Und es war getragen von einem gemeinsamen Gedanken: Diese Hilfe wird gebraucht.

Viele Hände griffen ineinander. Niemand fragte, wie lange es dauern würde. Jeder wusste, warum er da war.
Und genau deshalb ging es am Ende schnell.
Was bleibt, ist tiefe Dankbarkeit.
Für jede helfende Hand.
Für jede geschenkte Minute.
Für jedes offene Herz.
Wegberg hilft – weil Wegsehen keine Option ist. ❤️
