Manche Tage lassen sich nur schwer beschreiben.
Unser Osterbesuch im Kinderhospiz der Städtischen Kinderklinik Nr. 5 in Charkiw war genau so ein Tag.
Schon beim Ankommen wurde klar, wie viele Kinder hier betreut werden und wie ernst ihre Situation ist.
Und trotzdem spürt man sofort, dass sie hier liebevoll umsorgt werden und in guten Händen sind.
Wir wurden von einer lebendigen und zugleich erwartungsvollen Kinderschar empfangen.
Während wir uns einen ersten Eindruck von den Räumlichkeiten und Behandlungsbereichen verschafft haben, begann parallel schon die Verteilung der Ostergeschenke.
Viele der Kinder sind schwer erkrankt, einige sogar schwerstbehindert.
Manche zeigten kaum Reaktion, und trotzdem war ihre Präsenz deutlich spürbar.
Ihre Stärke und gleichzeitig ihre Zerbrechlichkeit haben uns tief berührt.
Die Sprache spielte dabei kaum eine Rolle.
Es waren die kleinen Momente, die zählen.
Ein Blick, ein Lächeln, eine Umarmung.
Besonders bewegend war die Begegnung mit einer Mutter, die sich stellvertretend für ihr Kind bedankte und uns fest in den Arm nahm.
Als dann auch der Osterhase dazukam, wurde es für einen Moment etwas leichter.
Die Kinder warteten ruhig und geduldig, niemand drängte sich vor.
Eine stille Form von Respekt, die beeindruckt hat.
An diesem Ort liegen Freude und Schmerz sehr nah beieinander.
Und trotzdem konnten kleine Gesten ein Lächeln schenken, etwas Wärme geben und für einen kurzen Moment ein Stück Kindheit zurückbringen.
Ein großer Dank gilt allen, die Wegberg hilft e.V. unterstützen.
Ohne euch wären solche Momente nicht möglich.
Jeder Beitrag hilft dabei, ein kleines Licht in dunklen Zeiten zu schenken.
💙💛 Gemeinsam helfen wir weiter
Berichterstattung auch in der Rheinischen Post: https://rp-online.de/nrw/staedte/wegberg/wegberg-osterhase-bringt-hoffnung-nach-charkiw_aid-147279369






